Konzept der gemeinnützigen Körperschaft

"Wir sind alle Eins. Menschen werden glücklicher" GmbH

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde auf die gleichzeitige Verwendung weiblicher und männlicher Sprachformen verzichtet und das generische Maskulinum verwendet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für beide Geschlechter.

Respektvoll dienen wir Menschen in lebensalltäglichen Situationen schnell und zuverlässig. Lange und unverständliche Antragsformulare sind für uns Fremdwörter. Eine amtliche Bürokratie, die Menschen in differente Bedürftigkeitskategorien einteilt, ist menschenunwürdig! Eine solche Menschen-Einteilung trennt uns!

 

Was tun wir?

Es gibt regionale Kontaktstellen, in denen ein Wegbegleiter vor Ort den Mitmenschen ein helfender Freund ist. Er ist in Teilzeit oder in Vollzeit für die hilferufenden Menschen der erste Ansprechpartner, der in seinem Umfeld ein Netzwerk von ehrenamtlichen Weggefährten aufgebaut hatte. Die ehrenamtlichen Weggefährten aus unterschiedlichsten Berufsbranchen schenken ihre Dienstleistungen, ihr Können und ihre Talente pro bono den Mitmenschen, die uns vertrauensvoll um Hilfe und Unterstützung bitten. So erleben die Menschen die Würde gleichwertig respektiert zu sein; denn ein menschenwürdiges Leben fußt auf Anerkennung in der Gesellschaft. Menschen schenken sich gegenseitig Hochachtung und werden eins. Ausgrenzungen und Abwertungen von Menschen sind damit “Geschichte”.

Des weiteren haben wir Weggefährten, die uns finanziell unterstützen, so dass auch die Räume, die verwaltungsnotwendigen Aufgaben, … finanziert werden können. In jeder regionalen Niederlassung findet einmal im Jahr ein großes Fest statt. Menschen, denen wir unsere Hilfeleistungen während des Jahres schenken dürfen, feiern mit den Weggefährten, Freunden und Angehörigen. 

Regionale Öffentlichkeitsarbeit und ein detaillierter Jahresbericht informiert das gesellschaftliche Umfeld über unsere Dienstleistungen und motiviert dadurch zahlreiche Menschen, sich unserer Körperschaft anzuschließen – und die Vision “Wir sind alle eins. Menschen werden glücklicher” zu leben. In unseren Niederlassungen trägt uns eine Atmosphäre des Eins-sein. Jeder Weggefährte ist dankbar, in unserer Stiftung mitwirken zu dürfen; denn die Vision der Stiftung ist mit der Vision des Weggefährten identisch. Unsere Weggefährten bezeichnen ihr Mittun nicht als Beruf, sondern als Berufung mit anderen Menschen eins-sein zu können. Jeder Tag beginnt mit einem Dankgebet. Aus der Dankbarkeit entsteht Schaffenskraft und neue Visionen.

Auch haben wir Weggefährten, die unsere gemeinnützige Körperschaft finanziell unterstützen. Es bedarf neben einer geschenkten Dienstleistung auch etwas Geld, um z.B. einer Familie finanziell helfen zu können. Hinzu haben die bezahlten Weggefährten in den regionalen Kontaktstellen einen Anspruch auf einen Lebensunterhalt. Die Verwaltungskosten, die Räumlichkeiten, … müssen auch bezahlt werden. Die finanzielle Beteiligung kann eine einmalige oder eine monatliche Spende sein; der Spender gibt der Körperschaft ein Gründungsdarlehen.
Alle unsere Weggefährten treffen sich jährlich zu gemeinsamen Exerzitien.

Wer kann zu uns kommen? Wie unterstützen wir Menschen?

  • Eines Tages kommt ein Rentner hilferingend in die Kontaktstelle, weil er mit seiner spärlichen Rente nicht ausreichend seinen Lebensalltag meistern kann. Schon längere Zeit war er nicht mehr beim Friseur, weil er nicht das notwendige Geld hat. Der Weggefährte vor Ort hat in seinem Netzwerk einen Friseurmeister, der sich bereit erklärt hat, bei Bedarf pro bono zu helfen. Der Rentner kann nun auf Vermittlung des Weggefährten zu diesem Friseur gehen. Der Friseur nimmt ihn herzlich auf und pflegt seine Haare.
 
  • Ein alleinstehender älterer Herr, der kurz vor seiner Rente steht, hatte einen Autounfall. Die Versicherung macht Schwierigkeiten. Der Rentner braucht einen Anwalt. “Wir sind alle Eins. Die Glücksbringer” haben einen ehrenamtlichen Weggefährten, der Anwalt ist. Er berät und unterstützt den Rentner pro bono.
 
  • Eine 4-köpfige Familie ist aufgrund der engen Räumlichkeiten an der Grenze ihrer eigenen psychischen Belastungen. “Die Nerven liegen blank!” Liebende und fürsorgliche Worte sind selten geworden. Diese Familie braucht dringend einen “Tapetenwechsel”, um wieder neu zusammenzuwachsen. Wir haben in unserer ehrenamtlichen Weggefährten-Familie einen Spender, der bereit ist, dieser Familie einen 7-tägigen Urlaub zu schenken. Ein junger Student aus dem ehrenamtlichen Netzwerk hilft der Familie bei der Urlaubsplanung. Alle Familienmitglieder fiebern den gemeinsamen Tagen hin.

 

DANKE!